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    LGSA- Projekt setzt Maßstäbe – Zukunftsweisender Milchviehstall in Hamersleben eingeweiht

    Am 6. Juni 2012 war es soweit: Nach einer intensiven Planungs- und Bauphase ist der neue, moderne Kuhstall der Agrargenossenschaft Hamersleben im Landkreis Börde nun offiziell in Betrieb gegangen. Ein Projekt, um dessen Planung, Baubegleitung und Bauausführung  sich die LGSA–Mitarbeiterinnen Claudia Wolfgram und Anke Stephany kümmerten. Und zwar durch eine Rundum-Betreuung, die auf dem Gebiet der Projektierung und Bau-Fertigstellung landesweit ihresgleichen sucht. So konnten der Geschäftsführer der Landgesellschaft, Sachsen-Anhalt, Dr. Willy Boß und seine MitarbeiterInnen am Tag der Stall-Übergabe auch reichlich Dank entgegennehmen.

    Natürlich zuerst vom Vorsitzenden der Agrargenossenschaft, Harald Behrens.  Er dankte der Landgesellschaft und vor allem Anke Stephany für die konsequente Bauüberwachung und erläuterte noch einmal die Gründe für den Bau der neuen Anlage. Nach dem Wegfall von etwa 500 Hektar Pachtfläche habe man sich betriebwirtschaftlich neu orientieren müssen. Wie Behrens sagte, gab es für die Agrargenossenschaft dabei nur drei Möglichkeiten: Entweder die Zahl der Rinder verringern, Arbeitskräfte abbauen oder investieren. „Das Ergebnis betriebswirtschaftlicher, fachlicher und finanzierungstechnischer Beratung war die Entscheidung für den neuen Stall. Damit können die vorhandenen Arbeitsplätze erhalten und künftig sogar um ein bis zwei Stellen aufgestockt werden“, freute sich Harald Behrens.

    Auch Christoph Bärecke, der vor seiner Arbeit als Leiter der Tierproduktion bei der Agrargenossenschaft 5 Jahre bei der Landgesellschaft Sachsen-Anhalt gearbeitet hatte, sprach seinen Dank aus. Der integrative Übergang aus der LGSA in die Agrargenossenschaft habe bei der weiteren Entwicklung und Umsetzung des Projektes sehr geholfen.

    Der Landrat des Landkreises Börde, Hans Walker, gratulierte der Agrargenossenschaft im Namen des Kreistages und dankte der Landgesellschaft und den beteiligten Unternehmen der Region sowie der Sparkasse, die alle erfolgreich zum Gelingen des Vorhabens beigetragen hätten.

    Der zuständige Ministerialdirigent im Landwirtschaftsministerium, Hans-Jürgen Schulz,  würdigte den Entscheidungsmut der Agrargenossenschaft. „Mit dem neuen Stall ist in Sachsen-Anhalt und in der Bundesrepublik ein Leuchtturm gesetzt“, so Schulz.

    Milchviehstall

    Mit dem neuen, auch baulich interessanten Stall stehen der Agrargenossenschaft Hamersleben nun acht DeLaval-Melkroboter zur Verfügung, die anders als bei den früheren  Melkanlagen, die Kühe automatisch identifizieren, auf den Melkvorgang vorbereiten, ohne jede manuelle Hilfe melken sowie die Mich dann auf ihre Bestandteile und Farbveränderung überprüfen- und im gegebenen Falle Rückmeldung geben. Die derzeit etwa 300 Milchkühe können dank der modernen Anlage  2 bis 3 Mal pro Tag gemolken werden. Dadurch wird sich die Milchproduktion für die Agrargenossenschaft auf bis 15 000 Liter pro Tag steigern können – und sich noch weiter erhöhen, wenn, wie geplant, einmal bis zu 500 Milchkühe im Stall stehen.

    Milchviehstall
    Der Geschäftsführer der Landgesellschaft Sachsen-Anhalt, Dr. Willy Boß, gratulierte der Agrargenossenschaft Hamersleben zu dem hochmodernen Stall. Er werde ein Meilenstein für die Entwicklung der Agrargenossenschaft sein. Dieses Projekt habe in Deutschland wenige vergleichbare Beispiele und könne zum Vorzeigeobjekt für die moderne Rinderhaltung in Deutschland werden.