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    Die ersten Junglandwirte können loslegen

    Übergabe des ersten Zuwendungsbescheides der Existenzgründungsbeihilfe für Junglandwirte

    Blankenburg.  Michael Häge, gebürtig in Süddeutschland, hat sich ganz bewusst für Sachsen-Anhalt entschieden und sich mit seiner kleinen Familie im Harz eine Existenz aufgebaut. Ein Bio-Legehennenstall mit 12.000 Plätzen ist seine wirtschaftliche Grundlage.

    Am Freitag besuchte die Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Dalbert den Jungunternehmer und überzeugte sich von seinem Unternehmenskonzept. „Wer wirklich glückliche Hühner sehen will, sollte dem Unternehmen einen Besuch abstatten“, sagte die Ministerin nach ihrem Besuch.

    Im  März zogen die ersten Junghennen in die neu gebaute Stallanlage ein. Dazu gehört eine Außenanlage, die die Legehennen jeder Zeit nutzen können. Herr Häge zeigt, wie Legehennen tiergerecht gehalten werden können. „Solche Unternehmen hatten wir im Blick, als wir die Existenzgründungsbeihilfe für Junglandwirte ins Leben gerufen haben“, erläuterte die Ministerin und übergab den ersten Zuwendungsbescheid des neuen Förderprogramms an Herrn Häge.

    :  Bescheidübergabe an den Junglandwirt Michael Häge in Hüttenrode.
    Foto: Bescheidübergabe an den Junglandwirt Michael Häge in Hüttenrode. Von links: Willy Boß, Geschäftsführer der Landgesellschaft Sachsen-Anhalt, Michael Häge, Prof. Dr. Claudia Dalbert, Landwirtschaftsministerin

    Gefragt nach seinen Beweggründen, einen Bio-Legehennenbetrieb aufzubauen, verweist der Junglandwirt auf die schwierigen natürlichen Bedingungen für einen Marktfruchtbetrieb. „Landwirtschaft in der Harzregion ist eine Herausforderung. Das fordert kluge Unternehmenskonzepte.“

    Das Erfolgsrezept ist: Regional, bio, lecker. Regionale und Bio-Produkte liegen im Trend. Verbraucherinnen und Verbraucher fragen in der Region produzierte Nahrungsmittel immer öfter nach. Auf dem Hof von Michael Häge beispielsweise können sie sich vor Ort über die Art und Weise der Haltung der Tiere informieren und auch gleich frische Eier erwerben. 

    Der Junglandwirt ist engagiert und brennt für sein Unternehmen. Das Unternehmenskonzept hat den Gutachterausschuss überzeugt. Dalbert ergänzt: „Das Konzept von Herrn Häge ist gut durchdacht. Ich freue mich, dass wir noch in diesem Jahr sieben Junglandwirte in ihrer Existenz fördern können. Natürlich wünsche ich mir noch mehr gelungene Existenzgründungen. Sowohl die Landgesellschaft als auch die Ämter für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten sind die Ansprechpartner für junge Landwirtinnen und Landwirte, die sich eine eigene Existenz aufbauen wollen. Unser Ziel ist es, den anstehenden Generationswechsel in der Landwirtschaft zu erleichtern und damit den ländlichen Raum zu stärken.“

    Hintergrund

    Die EU-Kommission hatte im März 2017 grünes Licht für die Umsetzung der Existenzgründungsbeihilfe in Sachsen-Anhalt gegeben. Jetzt können die ersten sieben Junglandwirte positiv beschieden werden. Maximal 70.000 Euro erhalten die Existenzgründenden über einen Zeitraum von fünf Jahren. Zum Zeitpunkt der Antragstellung dürfen sie nicht älter als 40 Jahre sein und müssen ein wirtschaftliches Unternehmenskonzept vorlegen. Sie müssen aber auch darlegen, welche Maßnahmen sie beispielsweise im Bereich des Ressourcenschutzes durchführen.

    Noch in diesem Jahr werden die ersten sieben Bewilligungen ausgesprochen. Für die Existenzgründungsbeihilfe sind insgesamt 3,4 Mio. Euro im Zeitraum von 2017 bis 2021 eingeplant.

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