Im Biosphärenreservat Mittelelbe will die Heinz Sielmann Stiftung in den nächsten zehn Jahren umfangreiche Maßnahmen für den Naturschutz realisieren. Das Projektgebiet erstreckt sich über fast 4.500 Hektar zwischen Pretzsch, Jessen und Gallin im Landkreis Wittenberg.
Hier sollen unter anderem abgeschnittene Altarme und Altgewässer renaturiert und wieder an die Flussläufe von Elbe und Schwarzer Elster angebunden werden, um den Wasserrückhalt in der Region zu verbessern, die Artenvielfalt zu sichern und zum natürlichen Klimaschutz beizutragen.

Einerseits entstehen wertvolle Lebensräume für die Natur. Andererseits ändern sich die Bedingungen für die Menschen, die das Land nutzen. Der Stiftung ist wichtig, sie alle ins Boot zu holen.
Und an der Stelle kommt die Landgesellschaft Sachsen-Anhalt ins Spiel – als Scharnier sozusagen zwischen Landwirtschaft und Naturschutz. Die Kollegen unserer Außenstelle in Wittenberg haben Moderationsaufgaben übernommen und begleiten die Stiftung in ihrer Kommunikation mit den Landwirten oder unterstützen sie bei der Einholung von Bauerlaubnissen. Die sind zum Beispiel nötig für Baustraßen und Lagerplätze und natürlich für wasserbauliche Maßnahmen.

Am 12. Mai 2026 waren Sachsen-Anhalts Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann und Bundesumweltminister Carsten Schneider vor Ort, um der Stiftung den Fördermittelbescheid zu überreichen. Nun kann das Projekt in die konkrete Planung gehen.

Eines der Projektziele ist, dass mehr Wasser in der Fläche gehalten wird und dass davon auch die Landwirtschaft profitiert. Wir sagen Danke für die gute Zusammenarbeit bisher und freuen uns auf die künftige.
