Die Anpassung unserer Wälder an sich verändernde klimatische Bedingungen ist ein Kraftakt. Und erfordert ganz besondere Fachkenntnisse. Das heißt, auch die Ausbildung von Forstwirtinnen und Forstwirten muss stetig angepasst und weiterentwickelt werden.
LGSA-Architektin Karoline Lentz von der Außenstelle Altmark beim symbolischen Spatenstich
Deshalb modernisiert das Land Sachsen-Anhalt am Zartau bei Klötze nun die Ausbildungsstätte im Betreuungsforstamt Westliche Altmark. Hier erlernen die künftigen Fachkräfte den Umgang mit dem Wald: Walderneuerung und Waldumbau, Wald- und Biotoppflege, Holzernte und Holzsortierung - sowie den Umgang mit unterschiedlichen Geräten und Maschinen.
Die Landgesellschaft Sachsen-Anhalt freut sich, das Projekt planen und umsetzen zu dürfen. Das bedeutet: wir begleiten es von der Entwurfsplanung bis zur Bauüberwachung. Geplant sind ein Neubau an der Stelle des alten Schuppens und der Umbau des Bestandsgebäudes.

Dafür hat sich Karoline Lentz etwas Besonderes einfallen lassen. Damit sich die neu gebaute Ausbildungshalle gut in ihre Umgebung einfügt, soll sie eine Fassade aus Holz bekommen. Auch im Innenbereich soll Holz dominieren. „Robust soll es werden - aber auch schön“, sagt Karoline Lentz. Sie möchte regionale Firmen mit dem Bau beauftragen: „Die haben gute Zimmerleute!“ Im Neubau ist künftig auch Platz für den Traktor oder die Motorsägen-Reinigung.
Das bisherige Ausbildungsgebäude wird umgebaut. Hier findet der theoretische Unterricht statt, vergrößert wird das Ausbilderbüro und es kommen Sanitär- und Umkleidebereiche dazu.
Übrigens: die Azubis sind für die Reinigung aller Räumlichkeiten selbst verantwortlich.
Vor kurzem war symbolischer Spatenstich, im kommenden Jahr beginnen die umfangreichen Bauarbeiten. Die Mittel für den Neu- bzw. Umbau kommen aus dem Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes.
