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Abschluss des Gewässerentwicklungskonzeptes „Holtemme, Ilse und Ecker“.

Im November 2020 wurde die Erstellung des Gewässerentwicklungskonzeptes „Holtemme, Ilse und Ecker“ (GEK) abgeschlossen. Als Grund für die Erstellung eines Gewässerentwicklungskonzeptes ist die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie in Sachsen-Anhalt zu nennen. Diese Richtlinie fordert bis zum Jahr 2027 einen guten ökologischen Zustand aller Gewässer. Zentrales Anliegen ist daher die Entwicklung geeigneter Maßnahmen, die eine Verbesserung des ökologischen Zustandes der Fließgewässer und deren Umfeld erzielen. Die Belange der Agrarstruktur oder der Landeskultur sollen bei der Maßnahmenplanung berücksichtigt werden, weshalb ein Aufgabenschwerpunkt der Landgesellschaft die Organisation des regionalen Beteiligungsprozesses darstellt.

Holtemme
Foto: 3. PAG Treffen in Ilsenburg, Kloster Drübeck (Foto: LGSA)

Dem Abschluss des GEK „Holtemme, Ilse und Ecker“ ging somit am 14. Oktober 2020 die 3. Projektarbeitsgruppensitzung (PAG) voran, die unter Moderation der Landgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH den abschließenden GEK-Entwurf und die darin enthaltenen Gewässerentwicklungsmaßnahmen thematisierte. Durch das Fachplanungsbüro Björnsen Beratende Ingenieure Erfurt GmbH, wurde ein ausführlicher Überblick über den Umsetzungsstand des GEK, die Ausgangssituation der Fließgewässer und des Untersuchungsraumes sowie Details zu den linearen und punktuellen Maßnahmen gegeben. Anschließend wurden die Teilnehmer zu einer Diskussion eingeladen, in der zukünftige Maßnahmen durchgesprochen und offene Fragen der Teilnehmer prioritär durch das Planungsbüro und Karl-Heinz Jährling vom Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (Projektträger) geklärt werden konnten. Im Ergebnis der Diskussion wurde festgestellt, dass die im GEK erarbeitete Maßnahmenplanung den Zielstellungen einer naturnahen Gewässerentwicklung unter Berücksichtigung der regionalen Gegebenheiten gerecht wird.

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